Wir bilden aus

Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für die berufliche Zukunft. Die Gewährleistung einer qualitativen Ausbildung hat bei HydroService einen großen Stellenwert.

 

Sie wollen Ihre berufliche Zukunft aktiv gestalten?

 

Als etabliertes, mittelständisches Unternehmen bieten wir engagierten und interessierten jungen Menschen einen konstruktiven Start in Ihre berufliche Laufbahn.

Wir bilden in folgenden Ausbildungsbereichen aus:

  • Industriemechaniker (m/w)
  • Zerspannungsmechaniker Dreh- und Frästechink (m/w)
  • Teilezurichter (m/w)
  • Industriekaufmann (m/w)
  • Technischer Zeichner (m/w)
  • Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)
  • Mechatroniker (m/w)

Voran bei HydroService (Pressetext)

Gemeinsam voran bei HydroService mit dem neuen Chef Horst Watz. Durch die vier neuen Azubis Sibel Kocablylk (l.), Oliver Harter (3.v.l), Enges Uludasdemir (4.v.r) und Nikolaj Gordovoj (r.) steigt die Zahl der Lehrlinge bei dem Unternehmen auf acht. Betreut werden alle von Thorsten Helmes, Volker Gutzeit und Alexander Pappe (hintere Reihe).

Hydroservice Ausbildung
Helweger Anzeiger - 170.Jahrgang / Nr.202 - Die. 02.07.2014 - Text: Carsten Fischer, Foto: Grzelak

Als Retter in der Not erschien vor rund drei Monaten der hessische Unternehmer Horst Watz beim Hydraulikzylinder-Hersteller HydroService in Kamen. Der Neustart nach der Insolvenz scheint nun trotz eines holprigen Starts erste Früchte zu tragen.

 

Das Unternehmen mit rund 75 Mitarbeitern investiert nun verstärkt in die Ausbildung von Nachwuchskräften.

Zum Start ins neue Ausbildungsjahr, drei Monate nach der Firmenübernahme, zog der neue Chef gestern eine Zwischenbilanz. Zugegeben, der Start sei unerwartet holprig gewesen, sagt Watz bei der Vorstellung der vier neuen Auszubildenden.

Durch Fehler des Insolvenzverwalters habe er bei der Firmenübernahme  fünf, sechs Wochen verloren. Die Altlasten, was beispielsweise den Maschinenpark angeht, seinen größer als angenommen. Doch jetzt habe HydroService unter seiner Regie begonnen, wieder „vernünftig zu arbeiten“.

 

An die neuen Azubis, eine Frau und drei Männer, sowie zwei neu eingestellt Mitarbeiter in Konstruktion und Vertrieb legt der Chef große Erwartungen.. Den zu den Strukturproblemen der alten Firma HydroService zählt Watz das hohe Durchschnittsalter der Belegschaft. Was der 73 Jahre alte Unternehmer den jungen Leuten in der Vorstellungsrunde mit auf den Weg gab, klang wie ein Fingerzeig für langjährige Mitarbeiter, den Umstellungsprozess zu meistern.

Nur wer als Spieler in einem Fußballteam ehrgeizig sei und der Kritik des Trainers folge, könne sich weiterentwickeln, sagt Watz.

 

Erleichterung herrscht sowohl bei den Mitarbeitern als auch beim Betriebsratsvorsitzenden Paul Turowski, als Watz im Mai die Übernahme der HydroService GmbH & Co.KG Zylinderbau verkündete. Rund 70 Arbeitsstellen wurden gerettet. Watz selbst eilt der Ruf eines erfolgreichen Sanierers voraus, seit er 2006 den Filtertechnik-Produzenten Faudi in Stadtallendorf bei Marburg vor dem Aus bewahrte. ür sein Engagement trotz hohem unternehmerischen Risiko war er vom Bundespräsidenten Christian Wulff als „Mutmacher der Nation“ ausgezeichnet worden.

Das Vertrauen ist groß - und es wurde von Watz nicht enttäuscht. Die ersten Investitionen am Firmensitz im Gewerbegebiet Hemsack sind zu erkennen, von der Anschaffung neuer CNC-Maschinen für die Produktion bis hin zur Überarbeitung des Internetauftritts. Angekündigt hatte der neue Inhaber, dass er zusätzlich zum Kaufpreis von rund drei Millionen Euro unter anderem in neue Maschinen investieren will. Gestern kündigte er auch die Modernisierung der EDV an.

 

Eine Produktionsverlagerung in seine hessische Heimat, an den Standort des Hydraulikzylinder- und Anlagenherstellers Watz Hydraulik GmbH in Lollar bei Gießen, hat Watz ausgeschlossen. Vielmehr ermöglicht der Kameen Standort dem Familienpatriarchen, seine Familiengeführte Unternehmensgruppe um das Spezialgebiet größerer Hydraulik-Zylinder zu erweitern.

 

Die Mitarbeiter arbeiten daran, HydroService trotz insolvenzbedingt abgesprungener Kunden zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Die hohe Qualität der produzierten Zylinder ist dabei das beste Argument. Durch eine per Haustarifvertrag erhöhte Arbeitswochenzeit von 35 auf 40 Stunden leistet die Belegschaft einen weiteren Beitrag zum Erfolg des Neustarts. Wen das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet, sol ein Drittel davon ausgeschüttet werden, die Mitarbeiter erhalten 50 Prozent die andere Hälfte ill der Eigentümer in die schrittweise Erhöhung des Firmen-Eigenkapitals stecken.